Der Stadtteil
ist schon jetzt
gebeutelt von
Verkehrstrassen.
Eine zusätzliche
Autobahn
entlastet keine
Wohnstraßen,
sondern führt
mehr Verkehr in
den Stadtteil.
Die
Hafenquerspange
schneidet den
Süden der Insel
geradezu ab,
verschlechtert
massiv die
Wohnbedingungen
in Kirchdorf und
verhindert schon
mit ihrer
Planung neue
Wohngebiete.
… ist –
ausgerechnet im
IBA Jahr 2013 –
ein Affront
gegen die IBA
Hamburg
Von der IBA
geplante
Wohngebiete im
Süden
Wilhelmsburgs
(Hauland) können
nicht neben
einer
Dreifachtrasse
von Eisenbahn,
Autobahn und
Kornweide
verwirklicht
werden. Der
Stadtteil
verträgt keine
Zerschneidung,
sagt die IBA.
Die Autobahn
aber zerstückelt
die Insel und
schreckt neue
Bewohner ab.
… entlastet
nicht die
Hamburger
Innenstadt
Die Hoffnung,
die Innenstadt
und die
Stresemannstraße
würden durch
eine
Hafenquerspange
entlastet, war
einmal das
zentrale Motiv
für Hamburgs
Planung gewesen.
Lebenserfahrung
und Gutachten
haben bewiesen:
Südlich der Elbe
kann man
Hamburgs
Innenstadt nicht
entlasten. Eine
Autobahn durch
Wilhelmsburg
reduziert auch
den Verkehr auf
der B 73 nur
sehr begrenzt,
so dass die
Doppeltrasse von
Bahn und
Hauptstraße
durch Harburg
bestehen bleibt.
… hat für den
Hafen keinen
relevanten
Nutzen
Der Hafen
braucht eine
sichere
Anbindung an die
A7. Die
Köhlbrandbrücke
hält den
Schwerverkehr
nur noch
begrenzte Zeit
aus. Deshalb
braucht der
Hafen für die
Köhlbrand-Querung
eine
zukunftsfähige
Lösung (am
besten ein
Straßentunnel
für
Schwerlastverkehr
und Erhaltung
der
Köhlbrandbrücke
für PKW und
Kleinlaster) –
Eine Autobahn,
die man vom
Hafen erst über
eine Hubbrücke
erreichen kann,
ist nicht
zukunftsfähig.
… schließt keine
„Lücke“ im
Autobahnnetz
Um Hamburg gibt
es künftig, nach
Weiterbau der
A20,
den Autobahnring
A1 – A21 – A20 –
A7
Maschener
Kreuz - Bad
Segeberg – Bad
Bramstedt –
Maschener Kreuz.
Nach Überzeugung
der
IBA-Fachleute
ist die
Hafenquerspange
kein
Lückenschluss
sondern ein
Kurzschluss. Man
baut keine
Autobahnen
mitten durch
Städte.
… holt vor allem
Pendlerverkehr
von der Bahn auf
die Straße
Die geplante
Hafenquerspange
verläuft exakt
parallel zur
S-Bahn und
Metronom-Linie
Stade –
Buxtehude –
Hamburg. Hamburg
muss endlich
dafür sorgen,
dass diese
Linien
bedarfsgerecht
bedient werden.
Es ist ein
unerträglich,
dass
für viele
Millionen die
Infrastruktur
auf der Schiene
hergestellt
wurde, nun aber
zu wenig
Fahrzeuge
vorhanden sind,
so dass Gedränge
in den Zügen
viele
abschreckt.
… verhagelt die
Klima- und
Umweltbilanz
Hamburgs
Die europäische
Union hat gerade
jetzt Hamburg
scharf gerügt,
weil Hamburg
nicht die
verbindlichen
Verordnungen zur
Luftreinhaltung
einhält und
keine konkreten
Verkehrskonzepte
zur Reduzierung
der Schadstoffe
vorlegt. Die
Hafenquerspange
erhöht nach den
Gutachten der
DEGES die
Verkehrsmenge
und den CO 2
Ausstoß. Hinzu
kommen
großflächige
Versiegelungen
und
Umweltschädigungen.
Für eine
„Umwelthauptstadt“
ist die
Autobahnplanung
eine Blamage
… verletzt
grundlegend den
Artenschutz
Das
Bundesverkehrsministerium
selbst hat in
seiner
Linienbestimmung
warnend darauf
hingewiesen,
dass der
Artenschutz
erheblich
verletzt wird
und ein
artenschutzrechtliches
Ausnahmeverfahren
erforderlich
ist.
… wird vom Bund
nicht bezahlt
werden
Der Bund war
2003 nicht
bereit, die
Hafenquerspange
in den
vordringlichen
Bedarf
aufzunehmen. Sie
hatte ein
schlechtes
Nutzen-Kosten-Verhältnis.
Die jetzige
Planung ist
erheblich teurer
als die damals
angepeilten 475
Mio. Euro. Alle
Bürgermeister
und
Verkehrssenatoren
der
verschiedensten
Parteien
sind in den
letzten 40
Jahren mit der
Forderung nach
einer
Finanzierung
durch den Bund
gescheitert.
Wollen Herr
Scholz und Herr
Horch ihnen
folgen?
… kostet Hamburg
bereits in der
Planung jedes
Jahr mehrere
Millionen Euro
Die Planung der
immer wieder
veränderten
Trassen ist
umsonst gewesen,
aber für Hamburg
nicht kostenlos.
Es wäre eine
lohnende Aufgabe
für den
Rechnungshof zu
prüfen, wie viel
Geld mit
Planungen
verschwendet
wird, von denen
man vorher
wissen kann,
dass sie
fehlschlagen.